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Was gehört zur Büroreinigung? Leistungen im Überblick

Wer einen Reinigungsdienst für das Büro beauftragt, fragt sich oft: Was ist im Standardvertrag enthalten — und was kostet extra? Dieser Überblick erklärt, welche Tätigkeiten zum typischen Leistungsumfang der Unterhaltsreinigung in gewerblichen Büros zählen und worauf beim Angebotsvergleich zu achten ist.

Kurzantwort

Zur Büroreinigung gehören in der Regel Bodenreinigung, Staubwischen, Sanitärreinigung, Küchenbereich und Papierkörbe. Je nach Vertrag kommen Glasreinigung, Treppenhaus und Tiefenreinigung hinzu.

Was gehört zur Büroreinigung? Leistungen im Überblick

Unterhaltsreinigung: Was ist im Standardvertrag enthalten?

Der Kern der gewerblichen Büroreinigung ist die sogenannte Unterhaltsreinigung — sie hält das Büro im laufenden Betrieb sauber. Dazu gehören typischerweise Bodenreinigung (Saugen bei Teppich, feuchtes Wischen bei Hartboden), Staubwischen auf Arbeitsflächen und Regalen sowie die vollständige Sanitärreinigung. Papierkörbe werden entleert, häufig berührte Kontaktflächen wie Türgriffe und Lichtschalter werden abgewischt.

Berliner Altbauten mit hohen Decken und Stuckelementen oder Büros in Fabrikgebäuden bringen oft mehr Stauboberflächen mit sich — das kann die Reinigungszeit pro qm erhöhen. Für Großraumbüros gilt: Je offener die Fläche, desto effizienter die Reinigung pro Stunde.

Leistungen, die häufig extra berechnet werden

Glasreinigung (Innenseite der Fenster), Treppenhaus und Tiefenreinigung von Kühlschrank oder Mikrowelle sind in vielen Basisverträgen nicht enthalten. Sie werden entweder als monatlicher Zusatzposten oder als Einzelauftrag abgerechnet. Wer das im Vorfeld klärt, vermeidet Nachberechnungen.

Klassische Zusatzleistungen sind außerdem: Teppichreinigung mit Nassextraktion, Grundreinigung bei Mieterwechsel sowie Reinigung von Jalousien und Heizkörpern. Diese fallen selten in den wöchentlichen Turnus, sondern werden quartalsweise oder nach Bedarf vereinbart.

Wie oft sollte ein Büro gereinigt werden?

Die sinnvolle Frequenz hängt von der Mitarbeiterzahl, dem Publikumsverkehr und dem Typ der Flächen ab. Für ein kleines Büro mit fünf Personen und wenig Kundenkontakt kann eine Reinigung zweimal pro Woche ausreichen. Praxen, Call-Center oder Büros mit täglichem Kundenverkehr benötigen häufig eine tägliche Unterhaltsreinigung.

Beim Vergleich von Angeboten lohnt es sich, den qm-Preis je Reinigungsgang als Basisgröße zu nutzen — nicht die Monatspauschale, die je nach vereinbartem Turnus stark variiert. Detaillierte Preisfaktoren und Rechenbeispiele finden Sie auf der Kosten-Seite.

Ablauf: So läuft ein Büroreinigungsvertrag typischerweise ab

Nach einem Begehung erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot auf Basis von Quadratmetern, Bodenbelägen und gewünschtem Leistungsumfang. Im Vertrag wird ein Leistungsverzeichnis hinterlegt — die Grundlage für spätere Qualitätskontrolle. Viele Berliner Reinigungsunternehmen bieten digitale Nachweissysteme, bei denen jeder Reinigungsgang dokumentiert wird.

Bei der Schlüsselübergabe oder dem Zugangssystem sollte eine klare schriftliche Vereinbarung getroffen werden. Reinigungszeiten liegen häufig in den frühen Morgenstunden vor Bürobeginn oder am Abend — das reduziert Störungen im Arbeitsablauf.

Häufige Fragen

Was gehört zur Büroreinigung?
Zur Büroreinigung zählen in der Regel Bodenreinigung, Staubwischen, Sanitärreinigung, Küchenbereich, Entleeren der Papierkörbe und die Reinigung häufig berührter Flächen. Glasreinigung, Treppenhaus und Tiefenreinigung sind je nach Vertrag inbegriffen oder werden extra abgerechnet.
Wie oft sollte ein Büro gereinigt werden?
Für kleine Büros mit wenig Publikumsverkehr sind zwei bis drei Reinigungen pro Woche oft ausreichend. Büros mit täglichem Kundenverkehr oder vielen Mitarbeitern benötigen häufig eine tägliche Unterhaltsreinigung. Die optimale Frequenz hängt von Fläche, Nutzungsintensität und Hygienestandards ab.