Leistungen, die häufig extra berechnet werden
Glasreinigung (Innenseite der Fenster), Treppenhaus und Tiefenreinigung von Kühlschrank oder Mikrowelle sind in vielen Basisverträgen nicht enthalten. Sie werden entweder als monatlicher Zusatzposten oder als Einzelauftrag abgerechnet. Wer das im Vorfeld klärt, vermeidet Nachberechnungen.
Klassische Zusatzleistungen sind außerdem: Teppichreinigung mit Nassextraktion, Grundreinigung bei Mieterwechsel sowie Reinigung von Jalousien und Heizkörpern. Diese fallen selten in den wöchentlichen Turnus, sondern werden quartalsweise oder nach Bedarf vereinbart.
Wie oft sollte ein Büro gereinigt werden?
Die sinnvolle Frequenz hängt von der Mitarbeiterzahl, dem Publikumsverkehr und dem Typ der Flächen ab. Für ein kleines Büro mit fünf Personen und wenig Kundenkontakt kann eine Reinigung zweimal pro Woche ausreichen. Praxen, Call-Center oder Büros mit täglichem Kundenverkehr benötigen häufig eine tägliche Unterhaltsreinigung.
Beim Vergleich von Angeboten lohnt es sich, den qm-Preis je Reinigungsgang als Basisgröße zu nutzen — nicht die Monatspauschale, die je nach vereinbartem Turnus stark variiert. Detaillierte Preisfaktoren und Rechenbeispiele finden Sie auf der Kosten-Seite.
Ablauf: So läuft ein Büroreinigungsvertrag typischerweise ab
Nach einem Begehung erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot auf Basis von Quadratmetern, Bodenbelägen und gewünschtem Leistungsumfang. Im Vertrag wird ein Leistungsverzeichnis hinterlegt — die Grundlage für spätere Qualitätskontrolle. Viele Berliner Reinigungsunternehmen bieten digitale Nachweissysteme, bei denen jeder Reinigungsgang dokumentiert wird.
Bei der Schlüsselübergabe oder dem Zugangssystem sollte eine klare schriftliche Vereinbarung getroffen werden. Reinigungszeiten liegen häufig in den frühen Morgenstunden vor Bürobeginn oder am Abend — das reduziert Störungen im Arbeitsablauf.